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6 Fragen und Antworten zum Furanharz-Sandguss für eine effiziente Produktion (II)

2026-02-03 10:29

1. Warum sollte man frisch geformte Kerne und reparierte Stellen nicht sofort lackieren?

Beim Neuformen oder Reparieren von Formen und Kernen befindet sich die Harzhärtungsreaktion noch in einem frühen Stadium: Bei wasserbasierten Lacken stört das im Lack enthaltene Wasser die normale Aushärtung des Harzes; nicht umgesetzte Polyisocyanate in Phenol-Urethan-Selbsthärtungsharzen reagieren ebenfalls mit Wasser und werden unwirksam; bei alkoholbasierten Lacken kann eine sofortige Entzündung nach dem Auftragen zu einer Überhitzung des nicht umgesetzten Harzes führen; letztendlich beeinträchtigen all diese Faktoren die Oberflächenstabilität der Form und des Kerns.


2. WarumFuran-SelbsthärtungsharzWelche Präparate mit einem Furfurylalkoholgehalt von 70–80 % weisen bei Raumtemperatur die höchste Endstärke auf?

Die Endstärke vonFuran-SelbsthärtungsharzDie Festigkeit bei Raumtemperatur wird durch das Verhältnis von Furfurylalkohol zu Harnstoff-Formaldehyd-Harz und den Wassergehalt beeinflusst: Ein höherer Anteil an Harnstoff-Formaldehyd-Harz führt zu einer höheren Festigkeit bei Raumtemperatur. Übersteigt der Furfurylalkoholgehalt 80 %, sinkt der Stickstoffgehalt, und die Festigkeit bei Raumtemperatur nimmt mit steigendem Furfurylalkoholgehalt ab. Eine Erhöhung des Anteils an Harnstoff-Formaldehyd-Harz (und eine Verringerung des Furfurylalkoholgehalts) führt zu einem Anstieg des Wassergehalts im Harz, wodurch die Aushärtungsgeschwindigkeit und die Festigkeit sinken. Liegt der Furfurylalkoholgehalt unter 70 %, überwiegt der abnehmende Trend der Festigkeit aufgrund des Wassergehalts den zunehmenden Trend aufgrund des steigenden Anteils an Harnstoff-Formaldehyd-Harz; daher erreicht die Festigkeit bei Raumtemperatur ihr Maximum bei einem Furfurylalkoholgehalt zwischen 70 % und 80 %.


3. Warum führt eine übermäßige katalytische Aktivität bzw. eine übermäßige Zugabe von Härter zu einer Verringerung der Endfestigkeit des Harzsandes?

Übermäßige katalytische Aktivität oder eine zu hohe Zugabe von Härter führen zu einer zu kurzen Vorhärtungsphase des Harzsandes: Die unregelmäßig gekräuselten, klumpenartigen Präpolymere im Harz sind nicht vollständig gestreckt und geordnet und werden durch vernetzte Präpolymere in der dreidimensionalen Struktur blockiert. Zahlreiche aktive Gruppen können nicht an der Reaktion teilnehmen, wodurch die Bildung eines hochgradig polymerisierten Materials verhindert wird. Das Endergebnis ist eine schnelle Aushärtung und hohe Anfangsfestigkeit, jedoch ein deutlicher Abfall der Endfestigkeit.


4. Warum ist Phosphorsäure als Härtungsmittel für das Recycling von selbsthärtendem Harzsand ungeeignet?

Wenn Phosphorsäure alsHärtungsmittelNach dem Gießen der Sandform und des Kerns zersetzt sich die Phosphorsäure unter der Hitze des geschmolzenen Metalls nicht. Stattdessen bilden sich Phosphatablagerungen auf der Oberfläche der Sandkörner. Diese Phosphate lassen sich durch Regeneration nur schwer entfernen, was zu einer deutlichen Verringerung der Festigkeit des aus recyceltem Sand hergestellten Harzsandes führt. Zudem erhöht sich die Ausdehnung der Form und die Wahrscheinlichkeit von Sandeinschlüssen.


5. Warum ist es ratsam, organische Säuren mit niedrigem Gehalt an freier Säure und hohem Gesamtsäuregehalt als Härter für säurehärtenden, selbsthärtenden Methylphenolharzsand anstelle von anorganischen Säuren zu wählen?

Säurehärtende Methylphenolharze weisen einen hohen Wassergehalt auf. Während der Vernetzungsreaktion wird neben dem Wasser, das bei der Polymerisation des Harzes selbst entsteht, eine große Menge Wasser freigesetzt. Dieses Wasser verdünnt den Härter und verlangsamt so die Reaktion. Eine einfache Erhöhung des Gehalts an freier Säure im Härter kann zwar die Aushärtungsgeschwindigkeit beschleunigen, führt aber zu einer deutlichen Verringerung der Festigkeit des Harzsandes. Eine Erhöhung der Gesamtsäurezahl gewährleistet hingegen eine hohe Aushärtungsgeschwindigkeit bei gleichzeitigem Schutz vor einem signifikanten Festigkeitsverlust. Anorganische Säuren weisen im Allgemeinen einen hohen Gehalt an freier Säure auf, was zu einer schlechten Kompatibilität führt. Daher empfiehlt es sich, organische Säuren mit hoher Gesamtsäurezahl und niedrigem Gehalt an freier Säure zu wählen.


6. Warum sollte die Menge des dem säuregehärteten Methylphenolharzsand zugesetzten Härters als Prozentsatz des Harzes angegeben werden?

Der Hauptgrund liegt in den inhärenten Eigenschaften des Harzes und dem Verdünnungseffekt der Vernetzungsreaktion. Daher muss die Menge des zugegebenen Härters parallel zur Harzmenge angepasst werden: Das Harz wird vor Verlassen des Werks mit Säure neutralisiert und ist schwach sauer. Dadurch ist es deutlich weniger empfindlich gegenüber sauren Härtern als Furanharz, weshalb für die Vernetzungsreaktion eine höhere Säurekonzentration erforderlich ist. Das Harz hat einen hohen Wassergehalt (ca. 15 % oder mehr). Während der Vernetzungsreaktion entsteht neben der Wasserbildung durch Kondensation auch eine große Menge an mischbarem Wasser, welches den Härter verdünnt. Je mehr Harz zugegeben wird, desto stärker ist der Verdünnungseffekt des Wassers auf den Härter. Um die gleiche Aushärtungsgeschwindigkeit zu erreichen, muss daher die Menge des zugegebenen Härters entsprechend erhöht werden. Die Härtermenge sollte daher als Prozentsatz der Harzmenge berechnet werden und mit zunehmender Harzmenge steigen.


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